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Die Wellen der Stimmung schlugen hoch, auf der 15. Herrensitzung der Blauen Funken in der Weisweiler Festhalle.
Neben den bewährten eigenen Kräften sorgten wieder zahlreiche aus Funk und Fernsehen bekannte Karnevalsstars für eine Sitzungsveranstaltung der Spitzenklasse.
Präsident Karl-Heinz Kamm und Literat Helmut Brief hatten für die zahlreichen Gäste in der vollbesetzen Weisweiler Festhalle ein Programm zusammengestellt, dass keinerlei Wünsche offen ließ.
Gutgelaunte männliche Gäste und ein hochkarätiges Programm, das waren die idealen Rahmenbedingungen für einen gelungenen Einstieg in das neue Karnevalsjahr 2012.
Es ist schon eine kleine Tradition, dass sich die zahlreichen Besucher und Gäste bereits frühzeitig vor Veranstaltungsbeginn treffen um sich auf einen schönen und ausgelassenen Herrenabend einzustimmen. Das heißt im Vorfeld Hochbetrieb in den diversen Weisweiler Gaststätten und natürlich auch für die Wirte ein gutes Geschäft.
Mit der Begrüßung der Gäste pünktlich um 17:30 Uhr, gab Präsident Karl Heinz Kamm den offiziellen Startschuss für die Veranstaltung. Bei der Moderation des Abends wurde der Präsident der Blauen Funken durch seinen „Vize“ Marcel Römer und den Elferrat tatkräftig unterstützt.
Das erstklassige Programm bot, wie bei den Blauen Funken gewohnt, eine bunte ausgewogene Mischung und einen breiten Querschnitt durch den rheinischen Sitzungskarneval, ergänzt um die eigenen bewährten Gruppierungen wie die Blue-Dance-Girls, das Tanzkorps Höppe-Kroetsch , den Trompetensound "Die Weisweiler" und nicht zu vergessen die Tanzmarie Stefanie Kemper.
Knackige Büttenreden, tolle und fetzige Tänze, hübsche Mädchen, viel Musik, kölsche Lieder und auch rockigere Töne sorgten dafür, dass in der Festhalle die Wellen der Begeisterung recht schnell hochschlugen.
Traditionsgemäß gehört immer der erste Programmpunkt des Abends, dem Tanzmariechen der Blauen Funken. Mit ihrem erstklassigen Mariechen-Tanz zog Stefanie Kemper alle Blicke der Männer im Saal auf sich und begeisterte mit einer super Darbietung.
Eisbrecher in der Bütt, diese Rolle blieb einem absoluten Kölner Spitzenredner vorbehalten. Guido Cantz, mittlerweile schon ein Stammgast in Weisweiler, zeigte das ganze Repertoire eines Spitzenredners.
Dem „Porzer Jong“, zurzeit auch mit seinem Soloprogramm „Ich will ein Kind von dir….“ Auf Tour, zeichnen sein Wortwitz und ganz besonders seine große Spontanität beim Umgang mit dem Publikum aus.
Er hat sich trotz seiner allgegenwärtigen Medienpräsenz, unter anderem bei "Verstehen Sie Spass?", als Entertainer, Conférencier und Comedien auf vielen Fernsehkanälen seinen jugendlichen Schwung, die Unbekümmertheit und die Frechheit behalten.
Wie bereits bei zahlreichen früheren Auftritten zeigte der Porzer Junge mit einer großartigen Rede seine große Klasse.
Im Anschluss war Gardetanz der Extraklasse angesagt. Bereits beim Einmarsch zeigten die Mädels und Jungs des Tanzkorps Höppe Kroetsch einen kleinen Vorgeschmack auf den kommenden Auftritt. Tolle Hebefiguren, eine gute Portion Akrobatik gepaart mit klassischen Gardetanz und der passenden Musik, das waren die perfekten Zutaten für einen gelungenen Auftritt. Da macht das Zuschauen einfach nur Spaß. Für diesen tollen Auftritt erhielt die Gruppe, unter der Leitung von Hans-Peter Mietzen, den verdienten Beifall.
Ein „genialer Verkäufer des höheren Blödsinns“ sei er, urteilen unisono die rheinischen Zeitungen über den nächsten Büttenstar. Der „Bergischen Jong“ alias Willibert Pauels im richtigen Leben Diakon.
Mit einer erstklassigen Rede löste er bei den Männern wahre Begeisterungsstürme aus. Es ist wirklich beeindruckend wie er es schafft, selbst bei dem erfahrungsgemäß höheren Lärmpegel einer Herrensitzung, die Gäste zum aufmerksamen zuhören zu bringen. Dann wird es schnell still im Saal und alle warten auf das Feuerwerk der Pointen.
Direkt danach hieß es Bühne frei für die Paveier, die als einzige der großen Kölner Gruppen immer noch in der Originalbesetzung auftritt. Bubi und Micky Brühl, Klaus Lückerath, Bodo Schulz und Detlef Vorholt, diese Namen stehen für eine der großen kölschen Mundartgruppen.
Nicht zuletzt durch ihre musikalische Vielfalt, zählen die Paveier mittlerweile zu den bekanntesten Kölner Bands. Sie versuchen, mit kleinen Milieugeschichten Denkanstöße zu vermitteln. Mit feinsinniger Ironie zwischen den Zeilen, verteilen sie nachhaltig spürbare Rundumschläge, die allerdings niemals böse gemeint sind. Sie sprechen die typisch kölsche Mentalität an, bei der Lachen und Weinen nah beieinander liegen - oder vermitteln einfach nur Stimmung.
Auf den Trip nach Mallorca ging es im Anschluss mit den Blue Dance Girls. Die Showtanzgruppe der Blauen Funken heizte den Männern, zu allseits bekannten Mallorca-Hits, kräftig ein.
Mit ihrem neuen Showtanz begeisterten die Blue Dance Girls das Weisweiler Publikum und zogen die Aufmerksamkeit und Blicke der Männer magisch an.
Nicht nur der neue Tanz kommt glänzend an, sondern es ist auch klasse wie sich die Mädels jedes Jahr in einem neuen Kostüm und auch mit neuer Musik präsentieren. Mit einem großen Raunen wurde von den Männern der traditionelle Kostümwechsel zu dem etwas knapperen Outfit während des Auftritts kommentiert.
Zur vorgerückten Stunde auf einer Herrensitzung für Ruhe im Saal zu sorgen, diese Klasse habe nicht viele Redner. Aber für "Jürgen B. Hausmann", alias Jürgen Beckers war dies das geringste Problem. Jürgen Beckers, der übrigen bereits mit 11 Jahren seine erste Büttenrede hielt und im richtigen Leben Lehrer für Latein, Griechisch und Geschichte ist, meisterte diese Herausforderung mit großer Bravour. Der wortgewandte Büttenstar aus Baesweiler, der zurzeit mit seinem neuen Programm „Mensch Hausmann.... wie das Leben so spielt" und seiner neuen CD „Nää, dat jibt et jar nit!!“ für Aufsehen sorgt, überzeugte mit bestem rheinischem Frohsinn.
„Herrlich ist die Fegerei“, unter anderem mit diesem Titel sorgten die Räuber, eine der bekanntesten Mundartband Deutschlands, für eine ausgelassene Stimmung. Mit den Wurzeln im Kölner Karneval sind die Räuber in der rheinischen Musikszene groß geworden und haben aber dennoch ihre Bodenständigkeit und den Publikumskontakt nie verloren.
Mit ihren zahllosen Karnevalshits, unter anderem „Trömmelche“, „Sulang de die Butz noch hält“, „Die Rose“ oder „Op dem Maat“ brachten sie die textsicheren Männer zum Mitsingen und da hielt es auch wirklich keinen mehr auf den Stühlen.
Egal ob mit kölschen Stimmungsliedern, Schlagern oder Pop Songs die fünf Power-Mädels, Andrea, Yvonne, Rebecca, Marion und Yvonne "Övves" überzeugten das Publikum restlos.
Nicht nur durch ihren mehrstimmigen Gesang sondern auch durch eine sehr erfrischende und mitreißende Bühnenshow. Die Funky Marys begeisterten die Männer im Saal mit tollen Gesang und Tanz. Den Namen erhielt die im Juni 2002 gegründete Gruppe durch eine Leserwahl im Express. Spätestens beim größten Hit der Mädels "Die Mädche vom Rhing" ging die Stimmung im Saal richtig ab und die Männer waren nicht mehr zu bremsen.
Für die vielen 1.FC Köln Fans im Saal war es der Höhepunkt der Veranstaltung. "Bühne frei" für die Cheerleaders des 1. FC Köln. Seit 2004 tragen sie zusätzlich zum „Geißbock“ das offizielle Stadtwappen der Stadt Köln mit Stolz auf Ihren Kostümen. Der Oberbürgermeister der Stadt Köln Herr Fritz Schramma erteilte hierzu die offizielle Genehmigung. Zu bekannten Karnevals-Hits zeigten die Cheerleader energiegeladene Tänze mit Akrobatik. Die attraktiven jungen Damen in ihren bezaubernden Kostümen begeisterten auch die nicht eingefleischten 1. FC Köln Fans und bei der Schlussaufstellung war die Bühne ein Meer in "Rot und Weiß"
Der furiose Schlusspunkt einer tollen Sitzung blieb dem Trompetensound „Die Weisweiler“ vorbehalten. “Männer, wir haben zum Schluss noch etwas Hardrock für euch mitgebracht“, dieses Versprechen lösten die Weisweiler klanggewaltig ein und rockten zum Abschluss der Herrensitzung noch einmal richtig ab. Auftritte in der Weisweiler Festhalle sind natürlich Heimspiele für die Männer des Trompetensounds. Trotz der späten Stunde präsentierte sich "Die Weisweiler" in blendender Spiellaune. Gewohnt professionell und routiniert heizten sie die Stimmung mächtig an und Sänger Björn Frings, stimmgewaltig wie immer, zeigte sein ganzes Können. Besonders bei den rockigen Nummern, bebte die Festhalle. Das neue musikalische Programm beeindruckt durch die große musikalische Bandbreite und kommt super an. Das Publikum bedankte sich für die tolle Vorstellung mit reichlich Beifall und die Männer revanchierten sich mit einigen Zugaben.
Die 15. Herrensitzung der Blauen Funken war wie in den vergangenen Jahren, eine Veranstaltung der Spitzenklasse. Die zahlreichen Gäste in der ausverkauften Festhalle waren restlos begeistert und der Andrang auf die Karten für die Veranstaltung im nächsten Jahr hat bereits begonnen.
Merken Sie sich den nächsten Termin 04.01.2013 vor und sichern Sie sich rechtzeitig ihre Plätze.
Im nächsten Jahr unter anderem mit dabei:
"Dä Blötschkopp", Guido Cantz, Jürgen Beckers, Höhner, Paveier, Rabaue und unseren eigenen bewährten Kräfte.
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