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Dass es sich beim Karneval immer noch zu großen Teilen um eine Freiluftveranstaltung handelt und somit die Witterung eine wichtige Rolle spielt, dieser Umstand wurde allen Beteiligten in diesem Jahr nochmals richtig klar. Aber den wirlklichen Karnevalisten macht das nichts aus und so ließen sich die Blauen Funken auch durch Schnee und Eis nicht aufhalten.
Traditionell beginnt der Karnevalssonntag für die Funken mit der "Kölschen Messe" in der Pfarre St.Severin. Diese Messe findet seit vielen Jahren, unter großer Beteiligung des Funkenkorps und der Weisweiler Bevölkerung am Karnevalssonntag statt.
Die Messe wird unter der aktiven Teilnahme der Blauen Funken in Eschweiler Mundart gehalten. Neben der Predigt durch den Ex-Prinzen Wolfgang Mertens, der Lesung durch den Präsidenten Karl-Heinz Kamm sorgte der Trompetensound "Die Weisweiler" für die musiklische Begleitung.
Mit „Dat Eischwiele Vatteonse“, "Et Jebettsche, all zesamme", dem "Schluss Sään vom Pastuur" und dem Lied der Bläck Föös "En unserem Veedel", gespielt vom Trompetensound, fand die Messe den gebührenden Abschluss.
Direkt nach der Messe ging es mit dem karnevalistischen Empfang im Jugendheim weiter. Für zusätzliche Stimmung sorgte, wie bereits in den Vorjahren, die holländische Musikgruppe „De Pretnoten“ die auch im Anschluss die Funken beim Zug durch den Ort und beim Sonntagsumzug begleiteten. Weitere bewährte musikalische Unterstützung gab es durch den Spielmannzug „Schwarz Rot Eschweiler“ unter der Leitung von Matthias Tiesarzik und den Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Eschweiler.
Bereits einige Tage im Vorfeld des Sonntagsumzuges hatten sich die Verantwortlichen der Blauen Funken intensiv mit der Problematik der Witterung auseinandergesetzt.
Auf anraten der Stadt Eschweiler und der Kreispolizeibehörde, die Steigungsstrecken in Hücheln waren leider nicht befahrbar, wurde der Zugweg verändert.
Das hat es schon seit langen Jahren nicht mehr gegeben, ein Sonntagsumzug in Weisweiler im Schnee.
Dieser Umstand konnte die Blauen Funken aber nicht aus der Ruhe bringen und bis auf kleine Änderungen im Zugweg ging dann doch alles seinen gewohnten Gang.
Viele bunt und fantasievoll kostümierte Fußgruppen, reichlich Uniformierte, eine riesengroße Kindergruppe, tolle Wagen und viel Musik, da kamen die zahlreichen Zuschauer voll auf ihre Kosten und dankten es mit viel Beifall. Die Zugteilnehmer revanchierten sich mit reichlich Wurfmaterial. Aber nicht nur die eigenen Kräfte erfreuten die Zuschauer. Mit dabei in Weisweiler war auch eine große Abordnung der KG Prinzengilde Bergrath. Die Männer und Frauen der „Bergrather", unter der Führung des Kommandanten Franz Peter Frings sind immer gern gesehene Gäste in Weisweiler.
Bereits vor dem Umzug sorgten die "Pretnoten" auf der Bühne an der Lindenallee mit Livemusik für eine gute Stimmung. Wie bereits in den Vorjahren erfolgreich praktiziert wurden die Zugteilnehmer durch den 1. Vorsitzenden Jochen Außenhofer, dem Publikum vorgestellt.
Direkt nach dem Umzug marschierten die Zugteilnehmer in die Weisweiler Festhalle ein um nahtlos und ausgiebig weiter auf dem Sonntagsball zu feiern. Dafür, dass auch das Tanzbein nicht zu kurz kam, sorgte die Coverband Corona mit der Frontfrau und Sängerin Nora Nobis. Mit ihrem Musikmix trafen sie genau den Geschmack des Publikums...........
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